Valentinstag
Alle Jahre wieder – kommt der Tag für Verliebte. Am 14. Februar ist Valentinstag – der deshalb so heißt, weil er an den Bischof Valentin von Terni erinnern soll, der trotz Verbot durch den damaligen römischen Kaiser kirchliche Trauungen durchgeführt hat.
1.800 Jahre ist das jetzt her, aber die Liebe hat seitdem nicht an Bedeutung verloren. Freilich denkt man am 14. Februar nicht an den Bischof, wenn man Blumen für den geliebten Partner kauft. Man ärgert sich vielleicht sogar ein bisschen über die Preise, die just zum Valentinstag höher erscheinen, als an den Tagen vorher oder nachher. Vielleicht kommt es uns aber nur so vor, denn wir dürfen nicht vergessen, in welche Jahreszeit der Valentinstag fällt. Im Winter sind frische Schnittblumen ohnehin teurer, als in den Sommermonaten – und das aus gutem Grund: Wenn ein bisschen Geschäftssinn bei der Preisgestaltung von Rosen und anderen Blumen dabei ist, kann man das den Blumenhändlern und Floristen doch nicht wirklich zum Vorwurf machen. Wucherpreise braucht man allerdings nicht hinzunehmen. Natürlich kann man sich auch überlegen, ob man seinem geliebten Partner nicht vielleicht auch Pralinen oder eine andere Aufmerksamkeit schenken könnte. Letztlich kommt es doch darauf an, an diesem Tag die drei magischen Worte zu sagen, oder auch „ich liebe Dich“ auf eine andere Art und Weise auszudrücken. Auf jeden Fall kann man davon ausgehen, dass besonders Frauen darauf warten, dass an diesem Tag etwas Besonderes geschieht. Es müssen nicht gleich die Sterne vom Himmel geholt werden und es müssen auch nicht hundert Rosen sein, aber eine kleine Aufmerksamkeit sollte schon sein. Warum wir gerade Blumen mit dem Valentinstag verbinden, ist übrigens keine Erfindung der Floristen. Bischof Valentin hat nämlich nach den verbotenen Trauungen den Paaren Blumen aus seinem eigenen Garten geschenkt.
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